Sägewerk Marienglück um 1955

Die Geschichte

Zukunft braucht Herkunft

Blick auf das idyllische Orketal bei Medelon. Dort stand die erste Sägemühle Ende des 19. Jahrhunderts des Wilhelm Lefarth.

Nach dem Vornamen seiner Ehefrau nannte er das stattliche Fachwerkhaus und das Sägewerk „Marienglück“.  Der Betrieb und das Anwesen übernahm nach dem frühen Tod des Vaters der älteste Sohn Willi. Nach dessen plötzlichem und viel zu frühem Tod verkaufte die Tochter Ute Lefarth 1970 das Haus und die Betriebsstätte.

Partner-Haus in der Ausstellung Palais Lichtenstein in Wien/Östereich

Zukunft braucht Mut

Ab 1973 entwickelte Ute Lefarth neue Pläne zur Fertigung von Holzfertighäusern. 1974, wieder neu in der Tradition der Familie, produzierte sie die ersten Fertighäuser in dem neuen kleinen Werk in Medebach.

Die Firma lieferte diese Häuser bis nach Österreich und war mit einem Musterhaus direkt in Wien auf dem Ausstellungsgelände Palais Lichtenstein vertreten. Der geschützte Name Partner-Haus entstand.

Partner-Häuser im Spessart

Zukunft braucht Fortschritt

Die Fertighäuser entwickelten sich technisch und handwerklich schnell weiter. Die Elementbauweise wurde noch in den 1970ern aufgegeben. Gefertigt wurden ganze Wandtafeln, schließlich komplette Wände und später Dächer. Partner-Haus war einer der ersten Hersteller, die diese Technik einführten und schnell den natürlichen Vorsprung des Baustoffes Holz und der Sandwichbauweise der Wände erkannten, die zu deutlicher Verminderung der Heizkosten führte. 

Partner-Haus Musterhaus Korbach

Zukunft ist jetzt!

Einer der ersten überhaupt, noch im vorigen Jahrhundert, war Partner-Haus mit der Einführung der kontrollierten Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung und der ökologischen Heizung mit dem Einsatz einer Erdwärmepumpe.

Öl- oder Gasheizungen wurden nicht mehr gebraucht.

Partner-Musterhäuser entstanden in Korbach, in Bad Vilbel bei Frankfurt/Main und zuletzt in Wuppertal.

Schließlich entwickelte Partner-Haus eigenständig das sogenannte Passivhaus, ein Gebäude, das Sonnenkraft sammelt und für die Heizung einsetzt - auch im Winter. Das Haus wurde als Passivhaus nach aufwendigen Untersuchungen durch einen unabhängigen Güteverband zertifiziert. Als Musterhaus in einer Fertighausausstellung in Wuppertal war das Partner-Passivhaus das erste überhaupt.

Partner- Passiv-Musterhaus mit Photovoltaik und Batterie

Zukunft braucht die Energiewende

Das fast Null-Energie-Haus war bei Partner-Haus als Produktionslinie angekommen. Im nächsten Entwicklungsschritt integrierte Partner-Haus passende Photovoltaikanlagen bis zu 10 kWp. Das war schließlich das neue Partner-Energie-Plus-Haus.

Im letzten Schritt integrierte Partner-Haus in das Energie-Plus-Gebäude noch eine Batterie (Lithium-Ionen-Basis), die überschüssig erzeugten Photovoltaik- Strom sammelt und z.B. abends und nachts das Gebäude mit Strom versorgt.

 

Mut zur Zukunft

Für diesen klaren Blick nach vorne gehört Mut – besonders aber Können, Erfahrung und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit.