Am 1. August 1961 gründeten rund 30 Unternehmer, allesamt aus dem Zimmererhandwerk, den "Arbeitskreis Hausbau mit vorgefertigten Teilen". Ziel war es (und ist es noch heute) attraktive und zeitgemäße Ein- und Mehrfamilienhäuser in umweltfreundlicher Holzbauweise zu planen und zu bauen.
Partner-Haus trat diesem Verband, der später den Namen Gütegemeinschaft Deutscher Fertigbau e.V. annahm, im Jahr 1977 bei.
Im Oktober 2009 gründete der GDF zusammen mit dem AKÖH und anderen Qualitätsgemeinschaften den Dachverband DHV.
Ziel dieses Verbandes ist, durch den Zusammenschluss kraftvoller zu werden und sich mehr Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen. Der einseitigen Einflussnahme im öffentlichen Bereich durch die Bauindustrie Beton-Wasser-Zement-Steine-Stahl, die fast von einem Alleinstellungsmonopol ausgehen, soll ein wirkungsvolleres Gewicht entgegen gesetzt werden.
Der Verband tritt ein für die Holzfertigbauweise, die über entscheidende Vorteile gegenüber allen anderen Bauweisen verfügt. Gerade in der heutigen Zeit, in der der Klimaschutz und die Minderung des Verbrauches von fossilen Energien, höchste Priorität besitzen, ist der Baustoff Holz und der Sandwichaufbau der daraus gefertigten Wände anderen Materialien hoch überlegen. Immer mehr Bauinteressenten wollen die exakte und trockene Bauweise, die individuelle Architektur und besonders die Energieeffizienz der Gebäudehülle für ihr Vorhaben nutzen. In einigen Bundesländern wird bereits jedes fünfte Ein- oder Zweifamilienhaus in Holzfertigbauweise aufgestellt.
In Stuttgart ist der Sitz des Verbandes und die Geschäftsstelle des DHV.